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Schönheitsideal Monobraue

Schönheitsideal Monobraue

Frauen in der Kadjaren-Zeit, Aufnahme von Antoin Sevruguin, einem der namhaftesten Fotografen im Iran des späten 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Wird Monobraue das neue Schönheitsideal?  krone.at

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Sophia Hadjipanteli: Die Influencerin mit der Monobraue

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Der armenisch-iranische Fotograf Sevruguin, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Teheran in der Zeit der Kadjaren geboren wurde, studierte Malerei und Fotografie im georgischen Tbilisi und wurde unter Naser ad-Din Schah zum offiziellen Hof-Fotografen der Kadjaren ernannt.

Sevruguin porträtierte zumeist die einfachen Leute im Iran. Auf diesem Bild sieht man zwei iranische Stammesfrauen, die unter einem “Korsi” (Heiztisch) sitzen.

Dieses Foto einer iranischen Mutter mit ihren Kindern schoss Sevruguin vor mehr als 100 Jahren. Mit Hilfe von Offizieren der persischen Brigade reiste er durch das Land und dokumentierte die Diversität der persischen Völker.

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Dieses Porträtbild einer einfachen, stillenden Mutter gehört zu den Meisterwerken des bekannten Orientfotografen.

Zwei Mädchen des Shahsevan-Stammes aus der Region der heutigen Republik Aserbaidschan. “Shahsevan” bedeutet Anhänger des Schahs.

Viele Stammesmädchen und -Frauen in der Kadjaren-Zeit waren im Teppichhandwerk beschäftigt. Vor allem die drei Kadjarenherrscher Fath Ali Schah, Naser ad-Din Schah und Mozaffar ad-Din Schah belebten diese alte Tradition.

Der Gesellschaftsfotograf Sevruguin interessierte sich auch für die gesellschaftlich unterprivilegierten Bevölkerungsschichten seiner Zeit. Auf diesem Bild sieht man fünf Bettlerinnen.

Kurdische Mädchen in der Kadjaren-Ära: Sevruguins Reise durch den Iran führte ihn auch in die nordwestlichen Gebiete des Reiches, die bis heute noch von Kurden bewohnt werden.

Diese drei Frauen der Kadjaren-Zeit verkörpern die Idealbilder der damaligen weiblichen Schönheit. Der damalige Inbegriff weiblicher Schönheit waren insbesondere Monobrauen. Frauen, die von Natur aus diese Merkmale nicht hatten, behalfen sich mit Make-up.

Drei Mädchen mit Wasserkrügen: In fast allen Bevölkerungsschichten konnte der schiitische Islam, der bereits während des 19. Jahrhunderts immer unabhängiger vom Staat wurde, sich vermehrt ausbreiten. So signalisierte beispielsweise die Kopfbedeckung der Mädchen den Grad der Frömmigkeit in der Bevölkerung.

Kurdische Tänzerinnen und Musiker zur Zeit der Kadjaren-Herrschaft im Iran: Der armenisch-iranische Fotograf Sevruguin unternahm nicht nur Reisen innerhalb Irans, sondern kam auch mehrfach nach Europa, um sich über den neusten Stand der Technik im Bereich der Fotografie zu informieren.

Eine traditionelle Kopfbedeckung, wie sie auf diesem Bild zu sehen ist, gehört zu den wichtigsten Merkmalen der iranischen weiblichen Stammeskleidung. Sevruguin gelang es, große Teile der iranischen Bevölkerung in der Kadjaren-Zeit zu porträtieren. Doch im Zuge der konstitutionellen Monarchie im Iran 1908 wurde ein Großteil seiner Werke zerstört.

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James Warnock

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