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Schöne Yoga Kleidung

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Wir zeigen dir 10 Yoga-Übungen, die gegen Krampfadern helfen. Das Beste: Du kannst sie sogar beim Fernsehen machen.

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Krampfadern, also dauerhaft erweiterte Venen, stellen für viele Betroffene – mehrheitlich Frauen – in erster Linie ein ästhetisches Problem dar. Sie können aber auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen.

Um sie gar nicht erst zu bekommen, solltest du Krampfadern vorbeugen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du eine erbliche Veranlagung zur Bindegewebs- und Venenschwäche mitbringst.

Mit welchen Übungen das gelingt, hat uns Claudia-Manuela Elst, Yoga-Trainerin in München (Power Yoga Munich – Business, Personal und Studio Yogaklassen), gezeigt und erklärt.

„Während man die Übungen macht, wird die Muskulatur der Beine trainiert und massiert. Durch die Dehnung der Beinmuskulatur und den Druck auf das Gewebe verbessert sich die Durchblutung. Das ist wichtig, damit Krampfadern erst gar nicht entstehen. Die Übungen können aber auch bei bereits vorhandenen Beschwerden Linderung bringen.

Alle diese Übungen gegen Krampfadern können bei Bein- und Fußschmerzen unterschiedlicher Art durchgeführt werden und sind zusätzlich gut fürs die Flexibitität der Knie. Wenn die Knie wirklich sehr wehtun, sollte man die Intensität der Übungen nur langsam steigern. Vorsichtig zu dehnen, ist dann umso wichtiger, genauso wie keine ruckartigen Bewegungen zu machen, weil man sich dabei ganz schnell verletzen kann.

Die Übungen sind auch gut für die Leber, Nieren und für die inneren Organe des Bauchraums − vor allem dann, wenn man Bauch und Beckboden anspannt.“

„Damit du Krampfadern mit diesen Übungen wirklich effektiv und nachhaltig vorbeugen kannst, solltest du:

Die sitzenden Positionen kannst du auch nach dem Essen bzw. beim Fernsehen machen. Bauch und Beckenboden dürfen dann aber nicht angespannt werden! Liegt die Mahlzeit aber eine Stunde zurück, muss diese muskuläre Spannung unbedingt gehalten werden!“

Eine sehr schöne Übung, um Krampfadern vorzubeugen, ist Virasana – das heißt übersetzt Held. Es ist eine sitzende Stellung, bei der die Knie nebeneinander zusammengehalten werden. Übung 1 zeigt die einfachste Form dieser Pose. Du kannst gerne so vor dem Fernseher oder Computer sitzen, auch direkt nach einer Mahlzeit.

Bei dieser Übungsabfolge wird durch die sitzenden Positionen die Beinmuskulatur massiert und die Durchblutung der Beine gefördert. Um die Übung für dich abwechslungsreich zu gestalten und die Beinstellung möglichst lange auszuhalten, kannst du u. a. unterschiedliche Armstellungen ausprobieren (Bilder 1-5).

Pose 1:

Pose 2:

Pose 3:

Pose 4:

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Pose 5:

Hier bringst du die Knie weit auseinander und verlängerst den Rücken zum Kopf hin, auch mithilfe der eingezogenen Bauchmuskulatur. Spanne die Arme an.

Pose 1:

Allein durch diese Anspannung kann so eine einfache Übung schon sehr anspruchsvoll werden, wenn du sie über längere Zeit hältst.

Pose 2:

Pose 3:

In dieser Übung werden nicht nur Krampfadern vorgebeugt und Beinschmerzen unterschiedlicher Art gelindert, auch die Rückenmuskulatur und die Nackenflexibilität werden trainiert.

Pose 4:

Diese Übung ist die Steigerung aller bisherigen Virasana-Übungen und die Einstiegsposition für alle unter Supta Virasana Posen (Übung 5).

Da die Blutzufuhr zu den Beinen bei dieser Übung abgeschnürt ist, hilft sie auch gegen Müdigkeit. Die Durchblutung im Oberkörper und im Kopf wird verstärkt und die Beine werden massiert. Supta Virasana ist eine Übung, die du auch nach dem Essen machen kannst.

Pose 1:

Pose 2 und 3:

Bei dieser Übung gleicht der Körper nach indischer Interpretation einer Couch. Sie ist die Fortsetzung und Steigerung der Übungen 4 und 5. Diese Übung beugt nicht nur Krampfadern vor, sie streckt auch den Rücken- und die Halsmuskulatur und wirkt anregend auf die Schilddrüse. Zudem wird das Lungenvolumen durch tiefes Ein- und Ausatmen erhöht.

Bharadvajasana war ein indischer Kriegsherr – nach ihm ist diese Übung benannt. Sie hilft dabei, Krampfadern vorzubeugen und wirkt positiv auf den Rücken und die Lendenbereiche der Wirbelsäule. Zudem macht sie den Rücken geschmeidiger und gelenkiger. Auch die Flexibilität der Hüften und Knie wird gefördert.

Pose 1:

Pose 2:

Pose 3:

In der schwierigsten Variante kannst du mit der hinteren Hand, statt dich am Boden abzustützen, zur rechten Hüfte bzw. zum linken Fuß greifen.

Krounchasana bedeutet Vorsprung bzw. Abgrund. In dieser Übung werden auch die Organe des Bauches stimuliert und somit deren Funktion verbessert.

Pose 1:

Diese Pose ist die anspruchsvollste Variante des Krounchasana.

Pose 2 und 3: 

Pose 4:

Pose 5:

Hier nimmst du eine Twister-Position ein, bei der du die Spannung in den Armen hältst und nach hinten schaust.

Diese Übung wird auch Schulterstand bzw. Kerze genannt. Sie ist eine der wichtigsten Yoga-Übungen, weil sie so viele wunderbare Auswirkungen auf den Körper hat. Gegen das Entstehen von Krampfadern hilft sie, weil das Blut durch die Veränderung des Gleichgewichts mühelos zurück zum Herzen fließen kann. Sie verschafft den Beinen Entlastung, befreit aber auch den Organismus von Giften, hilft u. a. bei Bauchschmerzen, Epilepsie sowie Müdigkeit und ist gut für die Schilddrüse und die Durchblutung des Gehirns.

NO GOs:

Aus der Übung löst du dich, indem du die Beine über Kopf wieder zum Boden bringst und dann Wirbel für Wirbel den Rücken langsam zum Boden absenkst.

Diese Übung beugt Krampfadern vor, dehnt die Oberschenkelmuskulatur, hilft aber auch gegen Plattfüße, ist gut für die Knie und lindert Schmerzen in den Fersen.

Pose 1:

Wenn die Knie schmerzen, musst du mit Geduld besonders vorsichtig dehnen und immer nur so weit, wie du kannst.

Pose 2:

Doch nicht nur Yoga-Übungen können die Entstehung von Krampfadern verhindern bzw. verzögern. Einen positiven Effekt haben auch:

Krampfadern sind unregelmäßig geschlängelte, erschlaffte und knotenförmig erweiterte Venen, die nahe der Hautoberfläche verlaufen. Sie bilden sich vor allem an den Beinen, manchmal auch im Beckenbereich.

Die meisten Deutschen mit einem Venenleiden sind von der Minimalform der Krampfadern betroffen: den Besenreisern. Das sind kleinste erweitere Hautvenen, deren Verästelungen violett oder blau durch die Haut schimmern.

Im Fachjargon werden Krampfadern Varizen genannt. Mediziner unterscheiden, je nachdem welche Entstehungsursache zugrunde liegt, zwischen primären und sekundären Varizen.

Venen transportieren Blut zurück zum Herzen. Dies geschieht gegen die Schwerkraft. Venenklappen verhindern, dass es in die falsche Richtung fließt. Sie wirken wie Segel. Wird das Blut Richtung Herz gepumpt, öffnen sie sich. Steht es still, schließen sich die Klappen und verhindern somit einen Rückstau. Ist diese Venenklappenfunktion gestört, staut sich Blut in den Venen. Das hat zur Folge, dass sich die Venenwand ausdehnt. Langfristig entstehen dadurch primäre Varizen.

Die Venenerweiterung wiederum führt dazu, dass weitere Klappen nicht mehr funktionieren und undicht werden. Weil die Venen nun größer sind, befindet sich mehr Blut in ihnen. Dadurch erhöht sich auch der Druck im Blutgefäß. Dieser presst Flüssigkeit aus den Venen ins umliegende Gewebe. So entstehen Ödeme, also Wassereinlagerungen, die die Füße bzw. das Bein anschwellen lassen.

Sekundäre Varizen entstehen, wenn Krampfandern eine andere Erkrankung zugrunde liegt. Sie verhindert, dass das Blut richtig von oberflächlichen in tiefere Venen abfließen kann. Sie kommen wesentlich seltener vor als primäre Krampfadern.

Primäre Krampfadern können entstehen, weil eine vererbte Anlage zu Bindegewebs- und Venenschwäche besteht. Häufig treten sie auch in der Schwangerschaft auf, weil Östroge die Struktur der Venenwand und Venenklappen beinflussen. Entstehungsursachen können aber auch Bewegungsmangel und Übergewicht sein.

Sekündäre Varizen können entstehen, weil zum Beispiel eine tiefe Beinvenenthrombose vorliegt. 90 Prozent des Blutes wird über die tiefen Venen zum Herzen zurückgeführt. Wenn diese verstopft sind, sucht sich das Blut neue Wege zum Beispiel über die oberflächlichen Venen. Langfristig ist deren Transportkapazität überfordert und es entstehen Krampfadern. Herzschwäche kann ebenfalls eine Ursache sein.

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James Warnock

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