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Schöne Kleider Teenager

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Schließlich lässt sich das eigene Elend viel besser beklagen, wenn man jemandem die Schuld in die Schuhe schieben kann. Da kommen Halbstarke wie die „Sharks“ gerade recht, die zumindest in den Augen der Eltern aus Puerto Rico eingewanderter Abschaum, der den Jets alles wegnimmt: Jobs, Frauen und Wohlstand.

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Frustrierte Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben und die Fremden im eigenen Land für ihre Lage verantwortlich machen, sind natürlich nicht per se ein Phänomen unserer Tage, dennoch: Wer am Donnerstag im Musicaltheater die „Westside Story“-Premiere sieht, kommt kaum umhin, sie als Parabel auf jenes Amerika zu verstehen, das Donald Trump ins Weiße Haus gewählt hat. 

Und zugleich auch auf die Massen, die hierzulande den Menschenfängern von AfD und Pegida hinterherlaufen. Kurzum, es ist ein Paradebeispiel für die Parallelgesellschaften zu sehen, in denen jene leben, bei denen der wirtschaftliche Aufschwung nicht angekommen ist – und vermutlich niemals ankommen wird.

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Auch wenn Leonard Bernstein, Stephen Sondheim und Arthur Laurents das Versprechen vom Wohlstand für jedermann bereits 1957 auf dem Broadway und später in der ganzen Welt zu Grabe getragen haben, gibt die Neu-Inszenierung von Regisseur Joey McKneely zum überaus gelungenen Start der Welttournee durchaus Anlass zum Nachdenken. Zum Beispiel darüber, wie wenig es eigentlich braucht, damit sich Menschen ausgeschlossen fühlen, und wie schnell sie sich in ihrer Enttäuschung von rassistischen Platitüden blenden lassen – ohne zu merken, dass es den anderen auch nicht besser geht.

Das alles ist schwerer Stoff und sicherlich für viele Zuschauer im Musicaltheater nur ein Nebenschauplatz – schließlich möchte man doch hauptsächlich gemeinsam mit Maria und Tony leiden. Und dazu gibt es an diesem Abend natürlich genügend Gelegenheit. Vor New Yorker Wolkenkratzern und fahrbaren Feuerleiterkonstrukten (Bühne: Paul Gallis) kämpfen ein amerikanischer Vorzeige-Jugendlicher und eine puerto-ricanische Unschuld vom Lande in englischer Sprache um ihre Liebe, gegen alle Widerstände.

Kevin Hack als Tony wird dabei den Anforderungen an einen Hauptdarsteller vor allem stimmlich gerecht. So muss er die herausragende Wucht seines Tenors ein ums andere Mal hörbar zügeln, damit der Rest des Ensemble nicht völlig untergeht. Obwohl das Problem nicht alle haben. Eine kann das gesanglich hohe Niveau ohne Abstriche mithalten: Maria (Jenna Burns). 

Ebenso wie Hack meist in züchtiges Weiß gekleidet (Kostüme: Renate Schmitzer), gibt sie eine junge Frau, die von ihrer Familie sorgsam von allem Bösen ferngehalten wird. Denn offenbar haben weder Bruder noch Eltern gemerkt, dass ihre kleine Maria als eine der wenigen erkannt hat, dass man vor anders aussehenden Menschen keine Angst haben muss – auch wenn’s noch so einfach ist.

Eine gewichtige Botschaft, deren Bedeutung Joey McKneely mit der Beleuchtung noch einmal unterstreicht. So sind die Kampfszenen vom grellen Rot irrationalen Hasses geprägt, während der fromme Wunsch nach einem friedlichen Leben in hellem Licht erstrahlt. In diesem Leuchten tanzt das Ensemble zu den von ethnischen Spannungen geprägten Klängen des glänzend aufgelegten Orchesters dem Traum von einer besseren Welt hinterher – übrigens in der von klassischen Ballettfiguren geprägten Original-Choreografie.

Dass die Umsetzung dieses Traums für die Jets und die Sharks mit einigen Toten verknüpft ist, ist hinlänglich bekannt. Opfer, die zwar schmerzhaft, aber vielleicht doch nicht zu groß gewesen sind, und sei es auch nur für eine Botschaft: Hass lohnt sich nicht.

Die „Westside-Story“ ist noch am Samstag um 15 und 20 Uhr sowie am Sonntag um 14 Uhr zu sehen.

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James Warnock

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