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Im Jahr 1995 gelang Tom Hanks ein Kunststück, das vor ihm nur Spencer Tracy geschafft hatte: Er gewann nach dem Vorjahr ein weiteres Mal den Oscar als bester Hauptdarsteller (auch bei den Darstellerinnen haben erst zwei Schauspielerinnen in aufeinanderfolgenden Jahren triumphiert: Luise Rainer und Katharine Hepburn). Seitdem hat Hanks den Status einer Hollywoodlegende, und er war damals noch nicht einmal vierzig Jahre alt.

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Im Schatten dieser beiden Oscars – den aus dem Jahr 1994 gab es für seine Rolle als sterbender Aidskranker in „Philadelphia“, den von 1995 für die Darstellung des reinen Toren in „Forrest Gump“ – arbeitet es sich leicht, was Engagements, Honorare und Einfluss im Filmgeschäft angeht. Schwer ist jedoch, an solchen Rollen gemessen zu werden – und sich selbst zu messen. Hanks wurde bald danach, 1999 und 2001, noch zweimal als bester Hauptdarsteller nominiert, für „Der Soldat James Ryan“ und „Cast Away – Verschollen“, und zumindest für die Darstellung des einsamen Schiffbrüchigen hätte er den Oscar wieder erhalten müssen (und sein einziger Ansprechpartner, ein Volleyball, den für den besten Nebendarsteller).

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Doch es gewann Russell Crowe für „Gladiator“ (und statt des Volleyballs Benicio del Toro für „Traffic“). Damit wurde Hanks um den Lohn für die intensivste Leistung seiner Karriere betrogen. Und da nur noch zwei herausragende Darbietungen folgten – in „Road to Perdition“ und „Catch Me If You Can“, beide von 2002 –, muss man vermuten, dass er auch in seinem schauspielerischen Ehrgeiz entscheidend gebremst wurde.

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Als Robert Langdon in den Dan-Brown-Verfilmungen „Der Da-Vinci-Code“ und „Illuminati“ spielte Hanks zwar noch einmal in Kassenmagneten mit, aber das lag nicht an seiner mimischen Anziehungskraft. Der Name des Hauptdarstellers rundete nur ein auf größtmögliche Breitenwirkung zielendes Produktionskonzept ab. Es ist fraglich, ob Hanks sich darauf eingelassen hätte, wenn nicht sein Mentor Ron Howard Regie geführt hätte.

Dem verdankte der Im Jahr 1956 im kalifornischen Concord geborene Schauspieler seinen Kinoerfolg, denn bekannt wurde er als naiver Liebhaber in der Disney-Komödie „Splash – Eine Jungfrau am Haken“ (1985). Erst mit „Big“ gelang ihm 1989 der Durchbruch als Charakterdarsteller. Als solcher aber ist er heute kaum noch gefragt, weshalb Hanks seit einigen Jahren die Zusammenarbeit mit dem wagemutigeren Rand von Hollywood bevorzugt, etwa 2012 bei „Cloud Atlas“ mit den Geschwistern Wachowski und Tom Tykwer, und dann gleich noch einmal mit Tykwer beim erst kürzlich in den Kinos gelaufenen „Ein Hologramm für den König“.

Im Mainstream dagegen macht sich Hanks seit „Illuminati“ rar, wobei man berücksichtigen muss, dass sein Name immer noch dazu geeignet ist, aus Avantgarde Mainstream zu machen, bisweilen auch – siehe Tykwers jüngsten Film – im negativen Sinne. Wobei zwei jüngere Hauptrollen, in „Saving Mr Banks“ als Walt Disney (2013) und in Steven Spielbergs „Bridge of Spies“ (2015), dann doch aufs ganz große Publikum zielten und trotzdem jeweils noch einmal die verblüffende Fähigkeit dieses Schauspielers bewiesen haben, mit charakteristisch linkisch-freundlicher Art dem Staunen eines Amerikaners über die restliche Welt Ausdruck zu verleihen.

Heute staunt die Welt leider eher über Amerika, und das ist ein Problem für den Schauspieler Tom Hanks, der seine Paraderolle gefunden zu haben glaubt: Er ist der gute Amerikaner. Aber er ist auch in seinem Fach richtig gut. An diesem Samstag wird er sechzig Jahre alt. Da bleibt noch Zeit für eine Neuerfindung.

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