Augentropfen Schöne Weiße Augen

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Infektion in den ersten Lebensjahren

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»Das Problem ist, dass wir Augenärzte die Primärinfektionen, die in der Regel in den ersten fünf Lebensjahren auftreten, gar nicht zu sehen bekommen«, sagte Professor Dr. Thomas Reinhard von der Klinik für Augenheilkunde in Freiburg der Pharmazeutischen Zeitung. Meist werde das in der Bevölkerung extrem weit verbreitete Virus von den Eltern auf die Kinder übertragen, zum Beispiel beim Gutenachtkuss auf die Augenlider. Eltern sollten eine Herpesinfektion vor allem von Säuglingen sowie allen Kindern mit Neurodermitis oder allgemeiner Abwehrschwäche generell möglichst vermeiden. Bei ihnen kann nämlich auch der meist harmlose Lippenherpes sehr schwere Verläufe nehmen.

 

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In Deutschland haben schätzungsweise 250 000 Menschen dauerhaft mit Herpesviren im Auge zu kämpfen. Die Symptome können stark einer bakteriellen Konjunktivitis ähneln, die weitaus häufiger sei, so Reinhard. Ohne Fachwissen und spezielle Geräte des Augenarztes sei die Art der Entzündung nicht zu unterscheiden. »Deshalb wird sie oft mit antibiotikahaltigen Augentropfen behandelt«, weiß Reinhard aus Erfahrung. Stattdessen wäre eine Therapie mit oralem Aciclovir in Saftform und der fünfmal täglichen Applikation einer virustatischen Augensalbe indiziert, in der Regel über 10 bis 14 Tage, bis die Symptome deutlich abgeklungen sind. Typisch für eine durch Herpesviren ausgelöste Konjunktivitis sind feine Bläschen in der Lidhaut und abgestorbene Zellen in der Bindehaut.

 

Haben sich die Herpesviren erst einmal in den Neuronen des Ganglions festgesetzt, können sie über die Nervenbahnen zurück in das Auge wandern und dort an verschiedenen Stellen erneut eine Entzündung auslösen, vor allem in der Hornhaut (Keratitis). »Mit jedem Rezidiv steigt die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Entzündung«, erklärt Reinhard. Wer bereits ein Rezidiv nach Primärinfek­tion hatte, entwickelt in den nächsten fünf Jahren mit etwa 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein weiteres und danach mit etwa 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein drittes Rezidiv. Möglich sind auch Immunreaktionen gegen exprimierte Virusantigene auf Oberflächen von Zellen in den tieferen Hornhautschichten, die zu Trübungen und einer dauerhaften Einschränkung des Sehvermögens führen können.

 

Rezidive an unterschiedlichen Stellen

 

Die Therapie des Rezidivs ist abhängig von der Lokalisation der Entzündung. Behandelt wird, wenn möglich, lokal statt systemisch. Neben Aciclovir, Val­aciclovir und Ganciclovir steht unter anderem Trifluridin (Trifluorthymidin) zur Verfügung. Im Gegensatz zu den neueren Virustatika dringt dieser Arzneistoff jedoch nicht in tieferliegende Hornhautschichten ein. Außerdem schädigt er nicht nur die infizierten Zellen. Bei schätzungsweise 10 Prozent der Patienten kommt es zu Resistenzen. Dann ist beispielsweise die Off-Label-Gabe von Brivudin eine Alternative. Bei immunologischen Reaktionen setzen Augenärzte lokale, eventuell auch systemische Glucocorticoide ein.

 

»Da Rezidive an unterschiedlichen Stellen des Auges auftreten können und dann auch unterschiedliche Behandlungen erfordern, sollten sich Patienten auf keinen Fall einfach aus ihrem Medikamentenbestand bedienen«, warnte Reinhard. Grundsätzlich gilt bei jeder Augenrötung, dass die Ursache dafür von einem Augenarzt geklärt werden muss. /

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